Forschungsvorhaben Gärten der Jahrhundertwende

Ort

Wien

Auftraggeber

MA18 Referat für Wissenschafts- und Forschungsförderung

Planung (Jahr)

2002

Projektpartner

Arch. DI Maria Auböck
Dr. Mara Reissberger
DI Barbara Becker (Zeitschriftenarchiv)

  • 08_01_auszug-bericht-gaerten-der-jahrhundertwende-1

    Untersuchte Gartenanlagen

  • 08_02-auszug-bericht-gaerten-der-jahrhundertwende-2

    Projektbericht

  • 08_03_auszug-bericht-gaerten-der-jahrhundertwende-2

    Plan Garten Sarnitz in der Osterleitengasse
    (Archiv M. Auböck)

  • 08_04_auszug-bericht-gaerten-der-jahrhundertwende-3

    Plan zum Umbau Liechtensteinstrasse 53, Dr. Josef Kranz (1921)
    (Archiv TU, Nachlass F. Ohmann)

  • 08_05_auszug-bericht-gaerten-der-jahrhundertwende-4

    Erdgeschoßgarten Liechtensteinstrasse nach Umgestaltung
    (TU Archiv, Nachlass F. Ohmann)

  • liechtenstein-036

    Garten Liechtensteinstrasse (2005)

  • liechtenstein-037

    Garten Liechtensteinstrasse (2005)

  • liechtenstein-042

    Garten Liechtensteinstrasse (2005)

  • liechtenstein-044

    Garten Liechtensteinstrasse (2005)

  • liechtenstein-045

    Garten Liechtensteinstrasse (2005)

  • liechtenstein-049

    Garten Liechtensteinstrasse (2005)

  • liechtenstein-051

    Garten Liechtensteinstrasse (2005)

 >

Die Umwälzungen gesellschaftlicher Bedingungen der Industrialisierung brachten mit sich, dass aus der Zeit des Wiener Kongresses bereits bedeutende bürgerliche Hausgärten (Villengärten) bekannt sind; die gartenkünstlerische Entwicklung Mitte des 19. Jahrhunderts folgt den Mustern der Baugeschichte: Bürgergärten sind im 19. Jahrhundert das Thema innovativer Entwurfsarbeit.

Um die Jahrhundertwende – nach Jahrzehnten der „Gründerzeit” – befindet sich die Metropole Wien in einem veränderten Zustand: Die Stadtlandschaft versteinert, große Teile der Stadt sind als Rasterviertel errichtet. Die repräsentativen Villen entstehen dazwischen und am Stadtrand. Die Studie dokumentiert eine Forschungsarbeit, die sich mit den Gärten der Jahrhundertwende in Wien auseinandergesetzt hat. Sie belegt, dass Gartenkunst zu Ende des 19. Jahrhunderts ein wesentlicher Bestandteil der Lebenskultur war.

Die Auswahl der Liegenschaften, Architekten und gartenarchitektonischer Entwürfe wurde auf acht exemplarische Objekte konzentriert. Es wurden Hausgärten untersucht, die aus architekturhistorischer Sicht und in Bezug auf die Wiener Stadtlandschaft interessante Erkenntnisse bieten.

Die Studie umfasst eine stilgeschichtliche Einführung und die erarbeiteten Bestandspläne, als auch die Dokumentation der für jedes Objekt erstellten Archivforschung, Fotodokumentation und Vegetationskartierung.

Es wird auch ein Ausblick in zukünftig zu erstellende Parameter der Beurteilung geboten, denn diese Zusammenschau ist notwendig, um den Vergleich von Neuanlage und heutigem Zustand beleuchten zu können.