Neuer Kirchenplatz Edelstal | Bgld.

Ort

Gemeinde Edelstal, Bgld.

Auftraggeber

Gemeinde Edelstal

Fläche

ca. 2.700 m²

Planung (Jahr)

2016-2017

Fertigstellung (Jahr)

2018

Projektpartner

Zeus consulting - Mag. Dr. Christoph Mezgolits

Leistungsphasen

3-8 (Entwurf, Ausführungsplanung, Leistungsverzeichnis, Künstler.-technische Qualitätssicherung)

Mitarbeit

DI Karola Gump
Romana Graf

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    Plan

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    Verkehrskonzept
     © S. Bucher, E. Radenich

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    Neues Ortszentrum Edelstal

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    Neue Pflasterung
     © S. Bucher, E. Radenich

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    Der Neue Kirchenplatz
     © S. Bucher, E. Radenich

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    Das neue Ortszentrum
     © S. Bucher, E. Radenich

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    Modell

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    Work in progress!

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    Bestandssituation Kirchenplatz

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    Bestandssituation Kirchenplatz

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Die Gemeinde Edelstal - bekannt als Standort der „Römerquelle“ (Coca-Cola) - ist der nördlichste Ort des Burgenlandes. Das Gemeindegebiet ist malerisch in eine sanfte Hügellandschaft eingebettet, wenige Kilometer von der Stadt Bratislava entfernt.
Die kleine Gemeinde wächst in den letzten Jahren stetig, bedingt durch Zuzug aus der Slowakei. Dies macht die Neudefinition des Ortszentrums erforderlich. Zentrales Thema des Projektes ist es, ein neues, lebendiges Ortszentrum zu schaffen, mit einem einheitlichen Gestaltungskonzept, das sich über alle neu zu gestaltenden Flächen zieht.

Aufbauend auf einem Wettbewerbsprojekt im Jahre 2015 (Paving Design Award, ausgelobt durch das FQP - Forum Qualitätspflaster) wurde das daraus hervorgegangene Siegerprojekt „Das Edelstal - so unscheinbar, so besonders” (Samuel Bucher, Eva Radenich) als Grundlage für weitere planerische Überlegungen verwendet.

Mit der Neugestaltung des Kirchenplatzes wird ein erster Schritt gesetzt, das Ortszentrum neu entstehen zu lassen und das Zusammenleben in der Gemeinde zu stärken.


Neuer Kirchplatz
Der neue Kirchplatz ist das Kernstück der sich weiterentwickelnden Gemeinde: ein Ort für alltägliche Begegnungen, für Feste, Hochzeiten aber auch Verabschiedungen.
Aktuell ist der Kirchplatz mehr Strasse als Platz. Ein breites Asphaltband verhindert das Empfinden räumlicher Geschlossenheit und ist ohne Bezug auf die den Platz bestimmenden architektonisch-räumlichen Elemente.
Die Kirche ist bestimmend für den neuen Platz, ihr Portal dominiert den Platzraum und ist von weithin sichtbar. Der zugehörige Pfarrhof, die Aufbahrungshalle, aber auch jüngere Gebäude wie die Feuerwehr sind die öffentlichen Gebäude, die den Rahmen für den Platzraum bilden.

Ziel der Gestaltung ist es, den Platzraum durch einen einheitlichen Bodenbelag hervorzuheben. Die Strasse bzw. Fahrbahn wird nun ÜBER den Platz geführt und ordnet sich der neuen Gestaltung unter.Der Pfarrgarten, ein bislang nicht beachteter und kaum genutzter Grünraum, wird neu inszeniert und ergänzt die befestigten Platzflächen um einen wichtigen Gartenraum, der künftig für Veranstaltungen und Feiern mitgenutzt werden kann


Beteiligungsprozess
Um den Planungsprozeß transparent zu halten, wird der Verlauf der Planungen den Bürgerinnen laufend präsentiert. Ein Modell der neuen Platzgestaltung und Präsentationspläne helfen bei der Vermittlung der Inhalte.
Das Einbinden der Bevölkerung in das Projekt verstärkt die Identifikation mit dem Projekt, Bedenken können gemeinsam diskutiert und entschärft werden, auf Wünsche kann in der Planung rechtzeitig reagiert werden.