Wohnhausanlage Preyer´sche Höfe | 1100 Wien

Ort

Absberggasse 40, 1100 Wien

Wettbewerb

2014, 1. Preis im 2-stufigen Bauträgerauswahlverfahren

Auslober

Wohnfonds Wien

Auftraggeber

ÖSW

Fläche

ca. 5.880 m²

Planung (Jahr)

2014-2018

Leistungsphasen

2-7 (Vorentwurf / Entwurf, Genehmigungsplanung, Leistungsbeschreibung, Künstler./techn. Qualitätssicherung)

Mitarbeit

DI Karola Gump

Architektur

Albert Wimmer ZT GmbH
BWM Architekten+ sk stadtplanung & architektur
Atelier Auböck + Kárász
sk stadtplanung & architektur

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    Visualisierung
    Blick von Absberggasse  © Albert Wimmer ZT GmbH

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    Innenhof
     © Albert Wimmer ZT GmbH

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    Umgebungsplan

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    Freiraumqualitäten

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    Dachflächengestaltung

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    Active Design

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    Freiflächenplan
    Erdgeschoß

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Auf dem Gebiet des ehemaligen Preyerschen Kinderspitals in Wien 10., unweit der Parkanlage Monte Laa, entsteht bis 2019 unter dem Projettitel „Smart & More - Hindernisse überwinden“ ein vielfältiges Wohnungsangebot inklusive Kindergarten.
Gebaut werden 219 Wohneinheiten (geförderte Mietwohnungen, supergeförderte SMART-Wohnungen, 10 barrierefreie Wohnungen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen). Errichtet wird weiters ein Stützpunkt eines „Case-Managers“ von „CARE RING“.

Während alle Wohnungen über einen privaten Freiraum verfügen, bietet das Projekt selbst Frei- und Gemeinschaftsflächen für verschiedenste Nutzungsmöglichkeiten: Der natürlich belichtete ASKÖ-Raum, der für sportliche Vielfalt sorgt, bietet gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendspielraum und den barrierefrei gestalteten Gartenflächen im Hof Gemeinschaft für jeden Geschmack. Eine Besonderheit ist auch der „Umgang“ im 3. Stock, der alle Stiegenhäuser miteinander verbindet. Gemeinschaftsdachterrassen runden das Angebot ab und bieten Raum für die wärmeren Jahreszeiten – ob allein oder gemeinsam mit den Nachbarn.

1 Hof - 7 Häuser

Durch Parzellierung der Baumasse und unterschiedliche Gestaltung der einzelnen Baukörper werden abwechslungsreiche Identitäten und Adressen geschaffen, die die Großmaßstäblichkeit aufheben und die Orientierung unterstützen.

Innen/Außen-Freiflächen verschränken

Barrierefreie Freiräume für alle Bewohnerlnnen entstehen durch Faltung und Verschränkung von Gebäude und Außenraum. Der Rundgang und die Gemeinschaftsgärten auf den Dächern ermöglichen ein vielfältiges Erleben von Baukörpern und Freiflächen. Im Hof entsteht ein Angebot für die Hausgemeinschaft mit Tischbeeten, Spielräumen und Aufenthaltsbereichen. Vom Baumbestand bleiben Akzentgruppen bestehen. Strauchgruppen und Gräserstreifen in der komplett begehbaren Oberfläche bilden eine weitere Gliederung und Akzentuierung des Freiraumes.

Hindernisfrei/Active Design

Bewußt Gewohnheiten evozieren, die zu zusätzlicher Bewegung animieren und maßgeblichen Einfluss auf das allgemeine Wohlbefinden haben ist ein Gestaltungsziel. Optimale Zugänglichkeiten zu den Freiflächen, einladende Gestaltung von Stiegen und Verteilung der Gemeinschaftsflächen dezentral über das gesamte Areal sind das Ergebnis.

Partizipation - gemeinsam Gestalten

Unter Moderation können die zukünftigen BewohnerInnen bereits im Planungsprozess auf die Grundrissgestaltung ihrer zukünftigen Wohnungen und die Funktionen der Gemeinschaftsräume Einfluss nehmen. Somit gelingt es das Wohnumfeld individuell auf die Bedürfnisse der BewohnerInnen abzustimmen und künftige Umbaumaßnahmen und damit verbundene Kosten zu minimieren.